Archiv für die Kategorie ‘SKD Entdeckt!’

Werk der Woche: David Schnell, “Ansitz”

Donnerstag, 21. März 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier.Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

Bevorzugtes Bildthema von David Schnell ist die vom Menschen gestaltete und überformte Landschaft. Architektonische Formen spielen die zentrale Rolle: Wie Schneisen durchschneiden Wege und Straßen die streng zentralperspektivische angelegte ‒ und im gleichförmigen Raster des Entwurfs sichtbar bleibende ‒ Bildarchitektur. Ein extremer Fluchtpunkt vermittelt die Illusion von großer Raumtiefe.

David Schnell, Ansitz, 2001, Öl/ Leinwand, 240 x 170 cm, Inv. Nr. 15/ 2001 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

David Schnell, Ansitz, 2001, Öl/ Leinwand, 240 x 170 cm, Inv. Nr. 15/ 2001 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

Schnell kombiniert die Erfahrung von Zentralperspektive mit der von virtuellen Räumen. Diese surreale Seherfahrung wird durch die kräftige, zwischen Tiefblau und Rotorange changierende und durchleuchtete Palette noch verstärkt. Die Bildwelt Schnells wirkt hypnotisierend ‒ expansiv und klaustrophobisch zugleich ‒ und im besten Sinne merkwürdig. Dieses Werk wurde 2001 im Rahmen der Förderankäufe des Freistaates Sachsen zusammen mit einem weiteren für den Kunstfonds erworben.

Unsere Veranstaltungstipps:

21.03.2013, 16:30 Uhr in der Ausstellung: Kunstgespräch „Ostdeutsche Landschaften” und “Fake Spaces”“ mit Mathias Wagner

22.03.2013, 16:30 Uhr
Künstlergespräch mit Christiane Baumgartner in der Ausstellung

 

Werk der Woche: Frank Lippold, “Wolkenbildung”

Donnerstag, 07. März 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier.Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

Das nächste Kunstwerk, das wir Euch vorstellen, ist von Frank Lippold. Eine große Leidenschaft Lippolds, der an der HfBK in Dresden studiert hat, ist die traditionelle Technik des Holzschnitts. So schneidet der Künstler Naturstücke in schwarz bemaltes Sperrholz. Seine romantisch anmutenden Landschaften ähneln herkömmlichen Druckstöcken. Seine Kompositionen sind reine Naturansichten, die gleichwohl durch surreale und konstruktivistische Elemente kontrastiert werden: Frank Lippolds Interesse gilt dem Flüchtigen und so ist in “Wolkenbildung” der Moment eines Regengusses festgehalten.

Frank Lippold, Wolkenbildung, 2003/2005, Sperrholz/Acryl, 122 x 244 cm, Inv.-Nr. 47/2006, Förderankauf der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen 2006, Foto Herbert Boswank, Dresden © Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Frank Lippold, Wolkenbildung, 2003/2005, Sperrholz/Acryl, 122 x 244 cm, Inv.-Nr. 47/2006, Förderankauf der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen 2006, Foto Herbert Boswank, Dresden © Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Zu seinen Werken inspiriert den Künstler die ländliche und wildromantische Umgebung und die Geschichte von Schloss Scharfenberg, wo er sein Atelier hat. Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts war das Schloss für kurze Zeit ein blühendes Zentrum der Romantik. Dort versammelte sich der „Scharfenberger Kreis“ mit führenden Köpfen der deutschen Romantik wie Novalis, E.T.A. Hoffmann, Heinrich von Kleist und anderen. Im Werk Lippolds verbinden sich auf bemerkenswerte Weise Kunst- und Geistesgeschichte, die in einer außergewöhnlichen Formensprache ein zeitgenössisches Abbild finden.

Unser Veranstaltungstipp: Sonderführung zum Thema “Dresdner und Leipziger Malerei”

10.03.2013, 11 Uhr: Annabell Rink führt durch die Ausstellung in der Kunsthalle im Lipsiusbau. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 EUR zzgl. Eintritt.

 

Werk der Woche: Kerstin Flake, “Fake Spaces 04″

Freitag, 01. März 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier.Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

Eröffnet:  Die Ausstellung „jetzt hier. Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds“. Ab jetzt stellen wir Euch wöchentlich ein Werk der Ausstellung vor.

Den Auftakt macht ein Werk der Leipziger Fotografin Kerstin Flake, das gleichzeitig auch das Titelmotiv ist.
Es stammt aus der Serie „Fake Spaces“ und ist eine von zwei Fotografien, die 2010 als Förderankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für den Kunstfonds erworben wurde. Die Serie entstand in verschiedenen verwaisten Abrisshäusern, die die Künstlerin zeitweise als Ateliers nutzte. Sie inszenierte ihre bizarren Bildwelten mit dort vorgefundenen Hinterlassenschaften der letzten Bewohner. Gleich einem „geisterhafte[n] Aufstand der Dinge“ (Florian Ebner, 2009) scheinen sie ein seltsames Eigenleben zu entwickeln, ganz so, als ob die Vergangenheit nicht zur Ruhe kommen will. Die rätselhaften und irritierenden Inszenierungen vor Ort sind auch als Widerstand gegen mediale Möglichkeiten der Bildfindung zu verstehen, die zudem auf spielerische Weise das Versprechen der Fotografie auf ihren Wahrheitsgehalt hin hinterfragen.

Kerstin Flake, Fake Spaces 05, 2006 C Print, 142,5 x 103,2 cm Inv. Nr. 84/ 2010 © Kunstfonds, SKD

Kerstin Flake, Fake Spaces 04, 2006 C Print, 142,5 x 103,2 cm Inv. Nr. 84/ 2010 © Kunstfonds, SKD

Ans Herz legen möchten wir Euch auch den kleinen pfiffigen Ausstellungsführer, ein „Bilderbuch“, das jeden Künstler mit einem Werk vorstellt und quasi die Ausstellung zum Mitnehmen anbietet. Eine Idee dahinter war einerseits, der Kunst ihren Raum zu lassen und diesen nicht mit Raum- oder Objekttexten einzuengen und anderseits zur Vermittlung der einzelnen Werke über den Ausstellungszeitraum hinweg beizutragen. Einige der Werke sind im Führer erstmals publiziert und besprochen. Er ist in Deutsch und Englisch verfügbar.

Unser Veranstaltungstipp: Mit Jens Besser spazieren.

02.03.2013, 16 Uhr “Urban Art Walk – Stadtspaziergang zu zeitgenössischen Wandbildern und Street-Art Interventionen in der Dresdner Friedrichstadt ”
ACHTUNG: Treffpunkt Adlergasse 14 – Eingang riesa efau

jetzt hier. Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Die Aufbauarbeiten des Kunstfonds in der Kunsthalle des Lipsiusbau sind in vollem Gange, denn am 1. März startet die Ausstellung „jetzt hier. Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds“. Mit den Werken des Kunstfonds besitzen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine der bedeutendsten Sammlungen sächsischer Kunst nach 1945. In der Ausstellung wird nun eine große Auswahl an verschiedenster Medien, darunter Malerei, Photographie, Graphik, Skulpturen und Objekte sowie Film zu sehen sein.

Interview mit der Leiterin des Kunstfonds und Kuratorin der Ausstellung, Silke Wagler

Nach welchen Gesichtspunkten wurde die Ausstellung konzipiert?

Die Sammlungen des Kunstfonds sind geradezu prädestiniert dazu, die Hallen des Lipsiusbaus zu füllen. Mit dieser ersten großen Ausstellung zeigen wir eine möglichst große Bandbreite aus unserem Bestand. Die präsentierten Objekte bilden einen Querschnitt der Sammlung an Gegenwartskunst. Der Fokus liegt auf den Hauptentwicklungslinien des Kunstschaffens der letzten Jahre, auf den zwei namhaften Malereischulen in Leipzig und Dresden, auf der Vorreiterrolle Leipzigs im Bereich der Fotografie und auf der Wiederentdeckung des Handwerklichen und dem neuen Interesse an traditionellen Techniken der Zeichnung und Druckgrafik. Ziel der Ausstellung ist es, noch mehr Interesse und Akzeptanz für zeitgenössische Kunst zu wecken. Dadurch, dass die Künstler in unserer Generationen aufwuchsen, reflektieren ihre Werke eine ähnliche Alltags- und Erfahrungswelt wie wir selbst. Deswegen sollten wir auch einen Zugang finden können.

Theo Boettger bei der Installation seines Werkes „Das wüste Land“(2006).

Theo Boettger bei der Installation seines Werkes „Das wüste Land“(2006).

Gibt es ein Leitobjekt?

Anstelle von „Leitobjekten“, sollte man vielmehr über interessante Werke von besonderer Bedeutung reden. Beispielsweise wäre da Neo Rauchs Werk „Die große Störung“(1995), eine frühere Arbeit, die im Schaffen des Künstlers am Übergang von einem eher grafischen zu einem malerischen Stil. Peggy Buth’s „Firework after a really big event“ lässt provokative Töne anklingen, wenn sie in einen – politisch und kulturell besetzten – roten Teppich ein Feuerwerk einbrennt.

Nach welchen Kriterien wurden die Werke gehängt?

Bei der Hängung gab es zunächst einige konservatorische Kriterien, wie zum Beispiel die Lichtverhältnisse, zu beachten. Weiterhin waren Standorte für besonders große Formate auch gesetzt. Darüber hinaus waren formal-ästhetische Aspekte wichtig. Hier haben wir versucht, die Vielfalt der Medien so zu nutzen, dass ein abwechslungsreiches Seherlebnis möglich wird. Wir haben auch versucht thematische Erfahrungsräume zu schaffen, deren Deutung aber dem Betrachter überlassen bleibt. So gibt es zum Beispiel romantische und geometrische Werkgruppierungen, oder solche zur Rolle des Lichts, zu „Fake Spaces“ oder „Ostdeutsche Landschaften“.

Was macht die Arbeit von Theo Boettger aus?

Theo Boettgers Werk möchte provozieren. Es stellt unter anderem die Frage in den Raum, was schön und ästhetisch, was romantisch ist. Er hinterfragt letztlich dadurch auch die Vergangenheitsverliebtheit besonders in Dresden, die Museumskunst und „Hochkultur“.

Theo Boettger bei der Installation seines Werkes „Das wüste Land“(2006).

Theo Boettger bei der Installation seines Werkes „Das wüste Land“(2006).

Der Mathematisch-Physikalische Salon ab 14. APRIL 2013 wieder im Zwinger – save the date!

Dienstag, 15. Januar 2013

Mathe? Physik? Salon?
Na klar! Der Mathematisch-Physikalische Salon, ab 14. April 2013 Eure neue Lieblingssammlung.

Ein Bär, ein Fernrohr, ein Globus und eine Taschenuhr sind die vier Leitmotive, die seit 18. Dezember 2012 auf Plakaten zusammen mit eingängigen Sprüchen in Dresden, Leipzig und Berlin auf die Wiedereröffnung des Mathematisch-Physikalischen Salons aufmerksam machen. Umgesetzt hat die Kampagne für uns die Berliner Kommunikationsagentur PREUSS UND PREUSS. Wir sind begeistert und Euch haben wir auch schon überzeugt. Über unsere Facebook-Fanpage erreichten uns zahlreiche Likes und Kommentare. Und in Marketing-Fachkreisen spricht man schon von der „Kulturkampagne des Monats“.

Screenshot_Facebook_Kampagne

Screenshot der Facebook Fanpage der SKD

Endspurt!

Nach fast sechs Jahren Schließzeit bezieht die Sammlung des Mathematisch-Physikalischen Salons endlich wieder ihren angestammten Platz im Dresdner Zwinger, der sich vom Kronentor bis zum Wallpavillon erstreckt. Auf nun insgesamt vier Ausstellungsflächen – jede mit einem ganz eigenen Charakter – wird unsere Sammlung eine neue Präsentation erfahren. In den letzten Jahren wurde ein frisches Ausstellungskonzept entwickelt: der Besucher kann die herausragenden Kunstwerke – u.a. wissenschaftliche Apparate, Uhren und astronomische Geräte – eingehend betrachten und mit multimedialen Anwendungen interaktiv erleben.

Wiedersehen macht Freude!

Blicke hinter die Kulissen, wie der Um- und Einzug der Kunstwerke in den Zwinger, ihre Einrichtung und Ausblicke auf ihre Präsentation, sowie die Installation der Medienstationen – in den nächsten Wochen erfahrt Ihr hier auf dem Blog viele lesenswerte Ereignisse rund um die Wiedereröffnung des Mathematisch-Physikalischen Salons, seine Geschichte und seine Neupräsentation.

22. Dresdner Elbhangfest (22.-24.06.) – Raffael malt die Sixtinische Madonna

Freitag, 20. Juli 2012

Der traditionelle Festumzug anlässlich des Elbhangfestes fand in diesem Jahr unter dem Motto “Das ewig Weibliche zieht uns zum Hang” statt. So flanierten beispielsweise Eva, die Neun Musen und eine Vielzahl weiterer Schönheiten von Loschwitz bis nach Pillnitz. Unter der Leitung von Gemälderestaurator Dr. Christoph Schölzel und mit freundlicher Unterstützung der Spedition DB Schenker und der Semperoper Dresden präsentierte die Gemäldegalerie Alte Meister Dresden mit der Sixtina eine ihrer “Schönsten” auf ganz besondere Art.

Ein Festwagen bot Einblick in Raffaels Atelier im Jahr 1512 und erlaubte es den begeisterten Zuschauern, dem Künstler beim Malen der Sixtinischen Madonna uber die Schultern zu sehen: Raffael treibt seinen Farbenreiber an, richtet die Falten am Gewand seines Modells, sinniert vor seiner Staffelei und setzt erste Farbtupfer auf die Leinwand.
Auf und neben dem Wagen konnte man nicht nur Raffael und seine Sixtina bewundern; zu ihrem Gefolge zählten neben einer weiteren Figur des Gemäldes – der Heiligen Barbara nebst Turm – auch der berühmte Künstlerbiograph Giorgio Vasari, ein Kardinal, ein Mönch und eine Reihe römischer Damen und Mägde.

Ob Raffael auf die vielen Zuschauer gehört hat, die ihn anflehten, er möge der Komposition am unteren Bildrand noch zwei Engel hinzufügen, werden wir erst wissen, wenn das Gemälde vollendet ist …

Carina Merseburger

 

 

Neuerscheinung: Kinderbuch und Memory-Spiel “Kunstwerke der Renaissance entdecken”

Freitag, 06. Juli 2012

Begleitend zur Sonderausstellung “Die Sixtinische Madonna – Raffaels Kultbild wird 500″ bietet unsere Museumspädagogik zwei neue Angebote für Kinder und Jugendliche an. Unter dem Motto die “Kunst der Renaissance entdecken und enträtseln” wurde in Zusammenarbeit mit dem Illustrator Michael Kaden ein Kinderbuch und ein Memory-Spiel entwickelt.

Kinderbuch

Das Kinderbuch “Kunst der Renaissance entdecken und enträtseln“ ist im WM-Verlag Pirna erschienen und bietet eine erweiterte Bildauswahl zur Sonderausstellung an. Kindgemäße Texte stellen berühmte Kunstwerke der Renaissance wie die “Sixtinische Madonna” von Raffael oder die “Madonna de Benois” von Leonardo da Vinci vor und führen in künstlerische Kategorien leicht verständlich ein. Geschrieben wurde das Buch von der Kunsthistorikerin Julia Bock gemeinsam mit den Kollegen unserer Museumspädagogik.

Die Gestaltung und Illustration stammt von Michael Kaden, der bereits die Bücher “Zwei Engel und das Geheimnis des weißen Goldes” sowie “Zwei Engel auf Reisen im Museum für Sächsische Volkskunst mit der Puppentheatersammlung” für die SKD illustriert hat. Zu einigen der vorgestellten Kunstwerke lädt ein Kreativteil die jungen Leser zum Entdecken, Rätseln und Gestalten ein. Das Buch richtet sich vor allem an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren, ist aber auch für kunstinteressierte Erwachsene eine Entdeckung. Es ist für 8,95 Euro im Handel und den Museumsshops der SKD erhältlich.

Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Museumspädagogik
Autorin: Julia Bock
Illustration: Michael Kaden
Verlag: WM-Verlag Pirna
Seiten: 17 Seiten und ein Kreativteil
Preis: 8,95 Euro

Memory-Spiel

Passend zum Kinderbuch ist ein Memory-Spiel erschienen. Auf den Memory-Karten sind Ausschnitte einiger Gemälde, die in der Sonderausstellung gezeigt werden, abgebildet.

Mit hochaufgelösten Details bietet es den Spielern faszinierende Nahaufnahmen auf in der Galerie ausgestellte Kunstwerke der Renaissance. So manches bisher Ungesehene kann hier erstmals erblickt werden. Das Memory-Spiel besteht aus 32 Karten und kann von zwei bis vier Spielern ab einem Alter von 8 Jahren gespielt werden. Es kostet 9,95 Euro und ist in allen Museumsshops der SKD erhältlich.

Herausgeber: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Museumspädagogik
Auflage 2012
Gestaltung und Satz: Michael Kaden
Preis: 9,95 Euro
Druck: Stoba-Druck GmbH

 

Sixtina überall!

Sonntag, 27. Mai 2012

Fährt man durch die Stadt Dresden, so kann man an zahlreichen Orten die Sixtinische Madonna und ihre beiden Engelchen entdecken. Da sieht man sie auf dem Plakat einer Litfaßsäule, als Werbebanner am ibis Hotel auf der Pragerstraße, auf einem vorbeifahrenden Auto und einer Straßenbahn.

Überall kündigt es sich bereits seit Wochen an:

Der Geburtstag der schönsten Frau der Welt lässt nicht mehr länger auf sich warten!

Seit Sonnabend zeigt sich die Madonna 500jährig in schönstem Glanz und mit ihr die zahlreichen Exponate, die für diesen Anlass aus vielen Ländern eingetroffen sind.

Aus bestimmten Blickwinkeln wirkt es, als ob die Engel fragend in unsere Umwelt blicken. Vom Himmel herab gekommen, haben sie sich auf eine Brüstung gelehnt und betrachten nachdenklich die befahrene Straße.

Auf der Pragerstraße ist die Sixtinische Madonna schon von Weitem zu erkennen. Sie wurde auf ein großformatiges Werbebanner gedruckt und hängt an der Außenwand eines der ibis Hotels.

Am Pirnaischen Platz sind die Engelchen bei der großen Uhr zu finden.

Außerdem gibt es eine Nachbildung der Engel in einem der Schaufenster von Karstadt. Unabhängig von dem Gesamtkunstwerk haben sie ihre Karriere beschritten. Bereits um 1800 wurden die Engel als eigenständiges Bildmotiv genutzt. Damals fanden sie Verwendung auf Oblatendosen und Schmuckstücken. Später wurden sie auf Stickbildern, Keksdosen, Schuhen, Farbkästen und sogar auf Toilettenpapier abgebildet.