Loßt ons wieder Weihnachtn feiern!

13. Dezember 2011

Mal schwungvoll und fröhlich, mal nachdenklich und in leisen Tönen sang Anton Günther (1876-1937) über seine Heimat, ihre Natur im Wandel der Jahreszeiten, ihre Menschen, aber auch über die ganz kleinen Dinge des Alltags und begründete damit das Genre des erzgebirgischen Heimatliedes. Die urige Gemütlichkeit der „Uf‘nbank“ und den „Feieromd“ nach getaner Arbeit würdigte er ebenso mit einem Lied wie sein geschätztes „Grußmütterla“.

Doch Günther war nicht nur Musikant und Dichter, sondern auch gelernter Lithograf. Als solcher entwarf er 1895 die erste Liedpostkarte. Das aufwändige Vervielfältigungsverfahren seiner Liedtexte und die ständig steigende Nachfrage brachten ihn auf eine bis dahin neuartige Idee: Er führte Text und Melodie auf einem kleinen Blatt Papier zusammen, fertigte dazu eine passende Zeichnung an und ließ alles zusammen als Postkarte drucken. Die sogenannten „Liederkarten“ waren eine geschickte Werbestrategie des Sängers. Sie wurden nicht nur als Gesangsvorlage geschätzt, sondern trugen auch zu einer schnellen und weiten Verbreitung seiner Stücke bei.

Dass das Museum für Sächsische Volkskunst nun Einblick in den erst kürzlich erworbenen Nachlass Anton Günthers gewährt, ist Irmgard Major, geb. Günther zu verdanken. Auf Wunsch ihres Vaters übergab sie alle von ihr aufbewahrten Hinterlassenschaften dem Museum, dessen Gründer Oskar Seyffert Freund und Förderer des berühmten Volkssängers war.

Bis zum 29. Januar 2012 zeigt das Museum für Sächsische Volkskunst nun Briefe, Bilder und persönliche Erinnerungsstücke, darunter die Originalgitarre Anton Günthers. Und auch diejenigen, die Weihnachten im Jägerhof „wie immer“ feiern wollen, kommen auf ihre Kosten. Sie können Handwerkern und Volkskünstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen oder wieder liebevoll geschmückte Christbäume besichtigen. In der Bastelstube herrscht bereits vorweihnachtliche Geschäftigkeit und ein stimmungsvolles Veranstaltungsprogramm lädt an allen Adventswochenenden zum Zuhören und Mitsingen ein.

PS: Hörproben des Liedgutes von Anton Günther gibt es in der Mediathek der SLUB.

Inklusion durch Kunst und Kultur

30. November 2011

Unter dem Titel “Inklusion durch Kunst und Kultur” veranstaltete die Museumspädagogik der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden vom 27. bis 28. Oktober 2011 einen Kongress zur Barrierefreiheit in Museen. Namhafte Referenten, wie beispielsweise Herr Dr. Patrick S. Föhl, Leiter der Forschungsgruppe Regional Governance im Kulturbereich von der Fachhochschule Potsdam, Herr Ramseyer, Leiter des Projektes museumssterne*** – museen basel offen für behinderte, Herr Stefan Göthling, Geschäftsführer von “Mensch zuerst”, Herr Dr. Thomas Kahlisch, Leiter der Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig oder Herr Dr. Bernhard Conrads, der Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe i. R., zeigten die vielseitigen Möglichkeiten, aber auch die Problematik einer Umsetzung eines barrierefreien Museums auf.

Mit Mitgliedern unterschiedlicher Behindertenverbände – beispielsweise dem Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. und dem Ortsverein Schwerhörige Dresden e.V.der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen der Stadt Dresden sowie mit Mitarbeitern und Kollegen aus dem Bereich Kunst und Kultur wurden die Bedürfnisse einer Inklusion von Menschen mit Behinderungen verschiedenster Besuchergruppen aufgeführt, diskutiert und erörtert.

Der Begriff Inklusion fordert die Gleichwertigkeit eines Menschen unter der Voraussetzung des Vorhandenseins von Unterschieden. Dies beinhaltet, dass es die Aufgabe der Gesellschaft ist, einen Menschen in seiner Individualität zu akzeptieren und Strukturen bzw. Möglichkeiten zu schaffen, soziale Teilhabe ohne besondere Erschwernis und in vollem Umfang zu ermöglichen. Uneingeschränkte und barrierefreie Zugänge zu schaffen, die es unabhängig von unterschiedlichen Behinderungen gestatten, diese in gewohnter Weise und möglichst ohne fremde Hilfe zu nutzen, ist nur ein Aspekt von vielen.

Begleitend zum Kongress fand eine Benefizveranstaltung „Kinder helfen Kindern“ im Tonnengewölbe des Residenzschlosses statt. Dort präsentierten Kinder der 16. Grundschule des Gymnasiums Bühlau, Kinder vom KunstRaum des Förderzentrums Sprache Dresden und Kinder vom AWO-Heim für körperbehinderte Kinder und Jugendliche Dresden ihre Kunstwerke. Mit dem Erlös der Versteigerung und dem Verkauf einer Kinderzeichnung wurde der Verein zur Förderung körperbehinderter und chronisch kranker Kinder und Jugendlicher e. V. und der Förderverein der Johann-Friedrich-Jencke Schule e. V. Dresden unterstützt. Mit beiden Vereinen sind 2012 tolle Projekte geplant!

LIPSIUS VIBES – JUNGE FREUNDE feiern im Lipsiusbau

28. November 2011

Am Vorabend des diesjährigen Buß- und Bettages lockten die JUNGEN FREUNDE  wieder in die Kunsthalle im Lipsiusbau. Die 5. Kunstparty auf der Brühlschen Terrasse war ein Rekord: 711 Gäste kamen, um die Kunstwerke der Ausstellung Neue Sachlichkeit in Dresden. Malerei der Zwanziger Jahre von Dix bis Querner zu betrachten und im Anschluss bei guter Musik zu feiern. Intensive Gespräche mit den Live-Speakern, kostümierte Studenten der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) und die Musik der Band Schön Schwarz und Kokü ließen den Abend zu einem ganz außergewöhnlichen Musemsbesuch werden. 23 JUNGEN FREUNDE konnten neu gewonnen werden und somit unterstützen mittlerweile rund 300 junge Menschen die Interessen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Immer mehr JUNGE FREUNDE strömen zu den monatlichen Jours fixes und kommen dabei mit den Ausstellungskuratoren, Galeristen und Künstlern ins Gespräch. Das Engagement für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wird immer mehr zur Herzensangelegenheit – auch junger Menschen! Mehr Bilder des Abends und natürlich alles rund um die JUNGEN FREUNDE der SKD gibt es auf der Facebook Fanpage.

VIP-Aufgebot in der Porzellansammlung

31. März 2011

Mit  Friedrich Leopold Graf von Brühl – einem Nachfahren des legendären Premierministers Augusts III. -, dem US-amerikanischen Botschafter Philip D. Murphy, der sächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer und dem Generaldirektor der SKD, Prof. Dr. Martin Roth, versammelte sich eine illustre Runde, um die Rückkehr einer fast 300 Jahre alten Schönheit nach Dresden zu erleben.

Die „Nereide mit Konfektschale“, Bestandteil des legendären Schwanenservice Heinrich Graf von Brühls, konnte im Zwinger ihren Platz unter den anderen verbliebenen Teilen des von Brühl’schen Tafelgeschirrs einnehmen.

  

Die Nereide ging verloren, nachdem sie zusammen mit 24 anderen Leihgaben der Familie von Brühl im Verlauf des zweiten Weltkrieges aus Dresden ausgelagert wurde. Die zwei Kisten, in denen die Werke verpackt waren, wurden 1945 beschädigt gefunden: Seither galt die Nymphe als vermisst. Ihre „Wiederentdeckung“ gelang Dr. Ulrich Pietsch, dem Direktor der Dresdner Porzellansammlung. Bei einem Besuch des Toledo Museum of Art in den USA sah er die Porzellanfigur und vermutete, dass es sich um die verschollene Nereide handeln könnte. Ein Detail allerdings störte: Über die linke Schulter der Figur fällt eine Haarsträhne – für die Modelleure der Meißner Porzellanmanufaktur um Johann Joachim Kändler eine unübliche Art der Gestaltung. Das Rätsel konnte nach eingehender Untersuchung durch Röntgen – und Infrarotstrahlung gelöst werden. Offenbar war der Arm der Nereide abgebrochen, so dass sie restauriert werden musste und die Strähne eine fehlerhafte Stelle überdecken soll. Für Ulrich Pietsch gab die Überprüfung die Gewissheit, dass er tatsächlich die verloren geglaubte Figur vor sich hatte.

 

Wie Nachforschungen ergaben, fand die Nymphe nach 1945 nacheiner Odyssee über die Schweiz und New York einen Platz in Toledo, wo Dr. Ulrich Pietsch auf sie aufmerksam wurde. Gemeinsam mit einem Filmteam des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) wurden Recherchen begonnen, an deren Ende nun das Happy End steht. Die Nereide ist zurück in Dresden und kann durch die Großzügigkeit der Familie von Brühl, die den Leihvertrag mit der Porzellansammlung vorzeitig verlängert hat, nun dort bewundert werden. 
Text & Foto © Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Das Video zur Rückgabe der Nereide:

Welch’ ein Geschenk!

22. Januar 2011

Die kanadische Künstlerin Corrine Hunt wird das Design und die Gestaltung der Ausstellung Die Macht des Schenkens übernehmen. Der Gedanke des Schenkens, des Beschenkt-Werdens und die Verbindung mit Geschenken, Macht und Ansehen auszudrücken, sind zentrale Themen der Ausstellungskooperation mit dem U’mista Cultural Centre in Alert Bay, British Columbia, Kanada.

Am 7. Mai 2011 eröffnen wir eine einzigartige Ausstellung mit ca. 50 Exponaten der Kwakwaka’wakw First Nation von der kanadischen Nordwestküste im Lipsiusbau. 300 Jahre alte Masken, Gefäße und Kleidungen kommen, werden eindrucksvoll in Szene gesetzt und lassen einen Potlatch – eine traditionelle Zeremonie, in der das Schenken eine große Rolle spielt – in Dresden erfahrbar werden. Ganz im Sinne des Ausstellungsmottos senden wir aus drei Museen: Rüstkammer, Grünes Gewölbe und Porzellansammlung eine repräsentative Auswahl an Fürstengeschenken und Schauobjekten des sächsischen Herrscherhofes nach Alert Bay. Dort sind sie ab dem 21. April 2011 zu bestaunen.

Die Vorbereitungen für beide Präsentationen laufen bereits auf Hochtouren: so müssen u.a. die Objekte ausgewählt, verpackt und versendet werden, die Marketingstrategie festgelegt, die Einladungen gedruckt und ein museumspädagogisches Programm erarbeitet werden. So bleiben Arbeitstreffen nicht aus. Ein solches fand erst kürzlich mit der kanadischen Direktorin des U’mista Cultural Centre, Sarah Holland und der Künstlerin Corrine Hunt bei uns in Dresden statt.

Nachgefragt! Teil V.

30. November 2010

Verena Schneider im Albertinum © Staatliche Kunstsammlungen Dresden 2010

Nach der Wiedereröffnung des Albertinums stellen wir Euch diejenigen Personen vor, die das Museum mit ihrer Arbeit zu dem machen, was es ist.
Fünf Fragen an …

… Verena Schneider, wissenschaftliche Assistentin in der Skulpturensammlung.

1. Was hat sich für Sie mit der Wiedereröffnung des Albertinums verändert?

“Es ist immer wieder erfrischend, nach der Planungsphase durch das geöffnete Museum zugehen, Feedback von den Besuchern zu erhalten und sich von den Räumen inspirieren zu lassen.”

2. Welcher Raum im Albertinum ist Ihrer Meinung nach besonders gelungen und warum?

“Der Klingersaal, weil sich dort Gemälde und Skulptur zu einem Fest der Farben vereinen. Und der überdachte Innenhof, der in seiner Großzügigkeit das gesamte Haus in ein ganz neues Licht taucht.”

3. Wenn Sie das Albertinum mit wenigen Worten beschreiben müssten, wären dies die Folgenden:

“Ein Schritt in die Zukunft.”

4. Welche Projekte möchten Sie zukünftig im Albertinum realisieren?

“Ausstellungen, die das Albertinum weiterhin an die Gegenwart anschließen.”

5. Vervollständigen Sie den folgenden Satz: “Das Albertinum sollte man unbedingt besuchen, weil …

das Albertinum kein statischer Ort ist. Es wird dort immer wieder neue Begegnungen zwischen den Werken unterschiedlicher Gattungen und Zeiten geben.”

Ich wünsche mir,…

23. November 2010

Seit einem Jahr begleitet Ihr uns als Freunde, Follower und Fans auf Facebook, Twitter, YouTube und unserem Blog mit lebhafter Kritik, anregenden Ideen, Witz und Charme.
Mit vielem konnten wir Euch begeistern und über so manches haben wir mit Euch diskutiert. Auf unserem Wunschzettel fürs nächste Jahr steht eine aufmerksame Community, die kein Blatt vor dem Mund nimmt und uns mit Ihrer Meinung hilft, noch besser zu sein.
Wir wollen wissen, was Ihr Euch zukünftig von uns wünscht.
Verratet es uns!

Wir haben das einzige Museum für Volkskunst in Deutschland!

16. November 2010

Zum Ende unseres Jubiläumsjahres 2010 öffnet das Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung ab dem 27. November im Jägerhof wieder seine Türen.

Dank einer Summe von rund 1,5 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung und dem Engagement des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen konnte der Jägerhof grundlegend saniert, modernisiert, energetisch optimiert und behindertengerecht ausgebaut werden. Nach rund 10-monatiger Schließung hat sich nicht nur der Bau verändert, sondern auch die Präsentation der Sammlungen. Die Notwendigkeit einer grundlegenden Erneuerung war für Dr. Igor Jenzen, dem Direktor des Hauses, auch Anlass, das inhaltliche Konzept unter Berücksichtigung der Traditionen behutsam zu modernisieren.

Das neue Konzept
Die Neukonzeption der Sammlungspräsentation beginnt im Erdgeschoss mit der Erklärung, was Volkskunst ist. Dazu kehrt Ihr zunächst an die Wurzeln zurück, die in der Kunstgewerbebewegung der Zeit vor 1900 zu finden sind. So erlebt Ihr im Erdgeschoss, was Oskar Seyffert, Professor an der Kunstgewerbeschule Dresden, Maler und Museumsgründer, unter dem Begriff verstand. Seyffert war es auch, der das Museum 1896 gründete und 1903 im Jägerhof eröffnete.
Zu Bestaunen ist z.B. eine komplette Umgebindestube, eingerichtet nach den Originalfotos von Oskar Seyffert, die beispielhaft seine Kunst der malerischen Raumcollagen zeigt. Die Ausstellung verfolgt weiterhin die verschiedenen Aspekte des weiten Bereichs der Volkskunst von der einfachen Handwerkskunst und den typischen Produkten der sächsischen Heimgewerbe, über die Fertigkeiten der traditionellen Handarbeiten bis zu den individuellen Bemühungen, durch Gestaltung die Requisiten des Alltags zu verschönern. Die Regionalgebundenheit der Volkskunst wird am Beispiel der sächsischen Keramik technisch, stilistisch, markt- und zunftspezifisch durchgespielt.

Tod, Liebe, Glaube und ein mechanisches Wunderwerk
Tod, Liebe und Glaube sind die traditionell wichtigsten Anlässe für volkskünstlerische Leistungen. Der Höhepunkt dieser Abteilung ist ein mechanisches Figurentheater aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, das Euch nun erstmals in Gänze präsentiert werden kann und dessen sieben im Halbkreis angeordnete Szenen die Leidensgeschichte Christi zeigen. Dieses mechanische Wunderwerk mit seinen dramaturgisch höchst effektvollen Bewegungsabläufen führt Euch zurück in die Zeit vor der Erfindung des Films, als man versuchte, das Leben durch die Mittel der Mechanik abzubilden.

Das Familienmuseum
Wie schon zuvor in der Sammlungsschau des ersten Obergeschosses und in der Puppentheatersammlung im Dachgeschoss finden neugierige Kinder jetzt auch im Erdgeschoss einen eigenen Kinderpfad mit Anfass-, Ausprobier- und Spielmöglichkeiten. Das Museum für Sächsische Volkskunst versteht sich nicht nur als poetischer Ort für Liebhaber und Flaneure, sondern vor allem auch als lebendiges Familienmuseum. Als solches verführt es zur Eigeninitiative, dazu, „selber Hand anzulegen“, was in Zeiten der industriell vorgefertigten Lösungen für nicht vorhandene Probleme ein wundervoll subversiver Ansatz sein kann.

PS: Unter dem Motto: “Schöne Bescherung” wird es mit der Wiedereröffnung auch weihnachtlich im Jägerhof. An den Adventswochenenden erwarten Euch märchenhafte und musikalische Highlights. Mehr Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen findet Ihr hier.

Nachgefragt! Teil IV.

11. November 2010

Nach der Wiedereröffnung des Albertinums stellen wir Euch diejenigen Personen vor, die das Museum mit ihrer Arbeit zu dem machen, was es ist.
Fünf Fragen an …

… Dr. Andreas Dehmer, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator in der Galerie Neue Meister:

1. Was hat sich für Sie mit der Wiedereröffnung des Albertinums verändert?
“So vielen Besuchern zu begegnen: Mitte Oktober waren es schon 100.000!”

2. Welcher Raum im Albertinum ist Ihrer Meinung nach besonders gelungen und warum?
“Mosaik- und Klingersaal: Malerei, Skulptur und Architektur passen in diesen beiden historischen Sälen einfach zusammen und verkörpern dabei so wunderbare Gegensätze. Eigentlich alle inszenierten Räume der Ersten Etage.”

3. Wenn Sie das Albertinum mit drei Worten beschreiben könnten, wären dies die Folgenden:
“Kunstgenuss ohne Ende (Rundgang über 3 Etagen)”

4. Welche Projekte möchten Sie zukünftig im Albertinum realisieren?
“Gerne Gattungsübergreifendes, aber auch kleines Feines – wie unsere neue Schaukabinett-Ausstellung “Paula Modersohn-Becker & Otto Modersohn“. Für alles bietet das Albertinum tolle Voraussetzungen.”

5. Vervollständigen Sie den folgenden Satz: “Das Albertinum sollte man unbedingt UND OFT besuchen, weil …
“… es sich immer wieder verändern wird, allein schon “Das versprochene Land” steckt voller Überraschungen!”

Die Innere Stimme – The Inner Voice

03. November 2010

Am 30. und 31. Oktober 2010 verwandelte sich das Albertinum in einen Ort des zeitgenössischen, experiementellen Tanzes. Nach der Konzeption und Choreografie von Jiří Bubeníček präsentierte das Semperoper Ballett “Die Innere Stimme” – “The Inner Voice” aus der Reihe “On the move”, inspiriert von der Statue Auguste Rodins “Die innere Stimme (Meditation)”, die in der großen Skulpturenhalle ausgestellt ist.
Im Dialog mit den Kunstwerken tanzte sich das Ensemble durch die einzelnen Sammlungs- und Ausstellungsräume des Albertinums, begleitet von Musikern der Sächsischen Staatskapelle, Sängern des Sächsischen Staatsopernchores und anderen Dresdner Künstlern, die sich eigens für diese Performance zu Musik von Bach bis Sakamoto zusammengefunden haben. Hunderte von Besuchern waren begeistert.

Für alle, die nicht dabei sein konnten oder, die sich gern an diese zwei unvergleichlichen Nachmittage erinnern, haben wir eine Fotorevue zusammengestellt.
Viel Freunde beim Schauen und Staunen!