Eine Ausstellung wird oftmals in Zusammenarbeit mit anderen Museen konzipiert. Dabei werden verschiedene Leihgaben in die Ausstellung integriert. Zu den Kunstwerken, die dem ausstellenden Museum gehören, gesellen sich Werke aus aller Welt. So auch bei der Ausstellung Die Sixtinische Madonna. Raffaels Kultbild wird 500. Die Leihgaben kommen u.a. aus den Ländern Lettland, Polen, Ungarn, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich und England. Außerdem werden auch viele Exponate aus Deutschland zu sehen sein.
Bevor das Exponat abgeholt wird, muss eine Dokumentation zur Leihgabe erstellt werden. Diese besteht aus fotografischen Aufzeichnungen und Notizen zu möglicherweise bereits bestehenden Mängeln des Bildes. Der Transport einer Leihgabe ist nicht einfach und kann nur unter höchsten Sicherungsbestimmungen vonstatten gehen. Ist die Leihgabe beispielsweise ein Gemälde, so wird es unter optimalen technisch-physikalischen Bedingungen in einer klimatisierten Kiste verpackt. Das Exponat wird von ausgebildeten Fachkräften in die Ausstellung transportiert. Ist es in dem Museum angekommen, bleibt das Gemälde zunächst für 24 Stunden in der Kiste. Einen Tag später wird das Gemälde von den Ausstellungstechnikern aus der Kiste auf einen Tisch oder eine große Staffelei befördert. Es folgen Untersuchungen zur Beschaffenheit des Bildes und des Rahmens. All das geschieht im Beisein des Kuriers, der das Bild während des Transportes, dem Entpacken und der Hängung begleitet.

















