Mit ‘Shanghai’ getaggte Artikel

In Shanghai unterwegs

Mittwoch, 07. November 2012

Skyline des Hochhausviertels Pudong in Shanghai

In Shanghai besichtigten wir das Shanghai-Museum mit seinen berühmten Sammlungen, darunter antike Bronzen, Keramiken und Porzellane, Jadeobjekte, chinesische Malerei und eine sehr anspruchsvoll gestaltete Ausstellung zur Kunst der Minoritäten Chinas. Leider stand uns hier nur sehr wenig Zeit zur Verfügung – gebraucht hätten wir allein für dieses Museum mindestens drei Tage. So war es schade, dass die Zeit ein Zusammentreffen mit den zuständigen Kuratoren und Restauratoren der mit großer Fachkenntnis bearbeiteten Bestände nicht mehr erlaubte. Weitere Programmpunkte waren das Shanghai Museum of Contemporary Art, das Minsheng Art Museum, die in einem verwinkelten Galerienviertel gelegene ShangART Gallery und – auf besonderen Wunsch der Ethnologen – der Jadebuddhatempel.

Fassade des Shanghai Art Museums, das in Kürze auf das ehemals für die EXPO Shanghai genutzte Gelände umziehen wird.

 

Der Jadebuddhatempel

Unter den zahlreichen Programmpunkten gab es auch Skurilles: z. B. ein ‘Museum’ für Kunsthandwerk, in dem alle Objekte zum Verkauf stehen und in dessen Keller die verschiedenen Kunsthandwerker ihre Produktionsstätten haben. Besonderes Highlight für uns Dresdner: ein gesticktes Riesenbild der Sixtinischen Madonna von 1956, das 1957 in Leipzig auf einer internationalen Ausstellung gezeigt wurde.

Heimatgefühle vor dem Stickbild der Sixtinischen Madonna im Arts & Crafts Museum

Unterwegs in China – Das Kulturaustauschprogramm unser Resümee

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Als Teil eines Kulturaustauschprogramms mit dem National Museum of China (NMC), Peking haben 11 Volontäre und wissenschaftliche Mitarbeiter der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, den Staatlichen Museen zu Berlin und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München Peking, Xi’an und Shanghai, China bereist.

Gruppenfoto mit dem Generaldirektor des National Museums of China, Lu Zhangshen (Mitte) und Huang Zhenchun, Parteisekretär und stellvertretender Direktor (4. von links) Foto: Ma, Tengfei

Julia Fabritius, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Forschung & Wissenschaftliche Kooperation und Petra Martin, Kustodin für die Südostasien-Sammlungen berichten nun abschließend in einer fünfteiligen Serie von ihren Erlebnissen und Eindrücken.

Auf nach China – Start des Kulturaustauschprogramms

Dienstag, 28. August 2012

Im Rahmen des Kulturaustauschprogramms mit dem National Museum of China (NMC), das 2010 von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, den Staatlichen Museen zu Berlin und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München ins Leben gerufen wurde, erfolgt nun der erste Gegenbesuch der deutschen Institutionen. Zwischen dem 25. August und 15. September reisen 11 Volontäre und wissenschaftliche Mitarbeiter der deutschen Partner nach China und besuchen Peking, Xi’an und Shanghai.

Aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden nehmen vier Mitarbeiter teil: Petra Kuhlmann-Hodick, Oberkonservatorin im Kupferstich-Kabinett, Julia Fabritius, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Forschung & Wissenschaftliche Kooperation, Dietmar Grundmann, Kustos für Südostasien und Ostasien in den Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen und Petra Martin, Kustodin für die Südostasien-Sammlungen ebenfalls in Staatlichen Ethnographischen Sammlungen.

Vor der Abreise packten Petra Kuhlmann-Hodick und Julia Fabritius noch die Gastgeschenke ein: ausgewählte Kataloge, Schokolade, aber auch die beiden Engelchen der von Raffaels Sixtinischer Madonna werden mit nach China reisen.

Inzwischen sind alle vier Kollegen in Peking angekommen und hatten bereits die Gelegenheit dem Himmelstempel im Süden der Stadt zu besichtigen. Die Anlage wurde 1420 von Kaiser Yongle errichtet, brannte 1889 ab, wurde 1890 neu aufgebaut und ist nun ein Wahrzeichen Pekings.

An dieser Stelle berichten wir regelmäßig über die Erfahrungen unserer Kollegen im Reich der Mitte und wünschen ihnen schon jetzt eine gute Reise und tolle Erfahrungen!