Es ist soweit! Die Aufbauarbeiten in der Kunsthalle im Lipsiusbau nahen ihrem Ende

Ab dem 7. März zeigt unser Kunstgewerbemuseum seine Ausstellung „Die Teile des Ganzen. Geschichten aus der Sammlung des Kunstgewerbemuseums“ im Lipsiusbau. Damit ist das Museum nach langer Zeit am Stadtrand in Pillnitz wieder in der Innenstadt präsent.

Die Aufbauarbeiten sind in vollem Gange – die Gestaltung der Ausstellung stammt vom Wiener Architekturbüro „the next ENTERprise“ und den Grafikdesignern des Berliner Studios „Fons Hickmann m23“. Kuratiert wurde die Ausstellung von Tulga Beyerle, der Direktorin des Kunstgewerbemuseums.

Ausschnitt der Wandbespannung mit den Objektnummern #1 (1873) bis #55.712 (2014)

Ausschnitt der Wandbespannung mit den Objektnummern #1 (1873) bis #55.712 (2014)

Die gesamte Kunsthalle ist innen mit einer Wandbespannung verkleidet, welche alle bislang vergebenen Inventarnummern des Kunstgewerbemuseums abbildet. Sie symbolisiert damit den „Objektspeicher“, mit dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums täglich arbeiten. Mehrere Codierungen sind in die Bespannung eingearbeitet. Schwarz durchgestrichene Nummern bezeichnen Verluste; orange durchgestrichen sind abgegebene Objekte; schwarz umrandete Nummern repräsentieren die ausgestellten Objekte. Eine Nummer steht allerdings nicht immer für nur ein Objekt, oft verbergen sich hinter einer Nummer mehrere gleiche Objekte oder Teile eines Ganzen.

1873 inventarisierte man die erste Nummer des damals noch nicht existierenden Museums, erst drei Jahre später wurde das Kunstgewerbemuseum gegründet. Die Wandbespannung endet mit der Zahl 55.712, doch seit dieser Eintragung am 30. November 2014 wurden bereits vier weitere Nummern inventarisiert. Es zeigt sich, dass die Sammlung weiter stetig wächst.

Es ist der Ansatz des Kunstgewerbemuseums, „Alltagsobjekte“ neu zu befragen und zur Diskussion zu stellen. Ein zentrales kuratorisches Element der Ausstellung sind daher die Geschichten zu den Objekten. In ihnen werden Widersprüche diskutiert, Fragen gestellt, Antworten gegeben, Assoziationen entwickelt oder die Herausforderungen der Wissenschaftlerinnen greifbar dargestellt.
Wir laden Euch ein, neue Sichtweisen, ein spannendes Haus und eine vielfältige Sammlung zu entdecken, die weit über barocken Prunk hinausreicht!

Übrigens: Am 13.03.2015 findet die nächste Lipsius Vibes der JUNGEN FREUNDE in der Kunsthalle im Lipsiusbau anlässlich der Eröffnung der Ausstellung statt. Wir freuen uns über den Stargast Friedrich Liechtenstein!

Eingang zur Ausstellungshalle, Lipsiusbau

Eingang zur Ausstellungshalle, Lipsiusbau

Der sogenannte „Vasenturm“ mit Meisterleistungen der japanischen Keramikszene der 1970er-Jahre und zugehörigen Holzkisten

Der sogenannte „Vasenturm“ mit Meisterleistungen der japanischen Keramikszene der 1970er-Jahre und zugehörigen Holzkisten

Dieser Beitrag wurde unter SKD Ausgestellt! abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>