Archiv für die Kategorie ‘Europa/Welt’

MEEP 2015: Kuratieren, Präsentieren und Vermitteln | MEEP 2015: Curation, Presentation and Education

Dienstag, 10. November 2015


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Am Sonntag, 25. Oktober, nahmen wir in aller Frühe Abschied von den diesjährigen MEEP-Teilnehmern, die sich mit dem Bus nach München, der letzten Etappe des Museum Experts - Austauschs, aufmachten. Wir blicken auf eine gelungene Woche hier in Dresden zurück, in der viel gesehen, erlebt und erfahren wurde. Nachdem die chinesischen Teilnehmer am Sonntag und Montag bei Rundgängen durch die Altstadt und das Residenzschloss erste Eindrücke der Stadt und der Staatlichen Kunstsammlungen gewonnen hatten, startete am Dienstag das eigentliche Programm. Am Morgen trafen wir uns mit Astrid Nielsen, die im Mai selbst im Rahmen des Austauschprogrammes die vier Partnermuseen in China besucht hat. Sie führte die Gruppe durch die Skulpturensammlung im Albertinum und stellte die von ihr kuratierte Ausstellung „August Hudler in Dresden“ vor, was die chinesischen Wissenschaftler nutzten, um ihr viele interessante Fragen zur kuratorischen Praxis zu stellen.

© Wei Feng, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

© Neele Dinges, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Später führten Claudia Schmidt, Leiterin der Museumspädagogik und ebenfalls Teilnehmerin des diesjährigen MEEP-Austauschs, und Annabell Rink in die Vermittlungsarbeit der SKD ein und stellten dabei das Konzept des „Lernort Albertinum“ ins Zentrum.

© Vivien Kluge, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Ein Höhepunkt an diesem Tag war die Führung von Michael Korey durch den Mathematisch Physikalischen Salon. Mit ansteckendem Enthusiasmus stellte er der Gruppe auf anschauliche Weise die Exponate, deren Geschichten und Präsentation in der Dauerausstellung vor.

© Vivien Kluge, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Am Mittwoch ging es mit dem Bus nach Leipzig zu den Kollegen des GRASSI Museums für Völkerkunde. Nach der Begrüßung durch Vera Marusic, Referentin der Direktorin, und einem kurzen Ausblick in die Zukunft der museumspädagogischen Veranstaltungen und Events des GRASSI Museums durch Miriam Schultze und Christine Fischer, gab es eine Führung von Yu Filipiak. Anhand ihres Forschungsprojekts zu ostasiatischen Musikinstrumenten gab sie Einblick in ein besonderes Beispiel von Kulturaustausch zwischen Deutschland und China und in die einzigartigen Objektgeschichten.

© Dirk Weber, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

© Dirk Weber, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Leipziger Innenstadt, bei dem natürlich auch am Klangbrunnen im Hansahaus und an Auerbachs Keller Halt gemacht wurde, besuchten wir die G2 Kunsthalle. Dort stellte Anka Ziefer die von ihr geleitete Galerie und die aktuelle Ausstellung „Leipzig 2015. Sammlung Hildebrandt“ vor.

© Dirk Weber, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

© Dirk Weber, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Auf die junge Kunstszene Leipzigs eingestimmt, bildete der Besuch des Geländes der Spinnerei Leipzig einen weiteren Höhepunkt an diesem Tag. Der Rundgang führte sowohl in die Geschichte des Geländes, als auch in dessen moderne Nutzung durch Künstler verschiedenster Disziplinen ein.

© Wei Feng, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Am Donnerstag hielt sich die Gruppe zunächst im Residenzschloss auf. Der Tag begann mit einer anregenden Einführung des Leiters der Abteilung Presse und Kommunikation, Stephan Adam, in die Arbeit seiner Abteilung. Darauf folgte eine Präsentation von Martin Zavesky, der über die digitale Kommunikation und den Umgang mit neuen Medien an den SKD berichtete und anhand der interaktiven Multimedia-Stele im Erdgeschoss des Schlosses ein konkretes Beispiel für die interessierten Zuhörer lieferte.

© Wei Feng, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Am Nachmittag brachten Anne Böttger und Doreen Scherfke den chinesischen Besuchern am Beispiel der Sonderausstellung „500 Jahre Sixtinische Madonna“ aus dem Jahr 2012 die Aufgaben und Möglichkeiten der Marketingabteilung näher.

© Neele Dinges, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Nach diesem Einblick in die Arbeit einiger zentraler Abteilungen der SKD ging es in die Galerie Gebr. Lehmann in der Dresdner Neustadt, wo sich die chinesischen Teilnehmer die aktuelle Ausstellung von Eberhard Havekost ansahen und die beiden Brüder zu ihrer Arbeit befragen konnten. Am Donnerstagabend waren die MEEP-Teilnehmer Gäste des Generaldirektors im Restaurant Alte Meister. Es wurden angeregte Gespräche mit den anwesenden Direktoren, Hartwig Fischer, Dirk Burghardt, Dirk Syndram und Tulga Beyerle, geführt.

© Wei Feng, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

© Wei Feng, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

© Neele Dinges, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

© Neele Dinges, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Der letzte offizielle Programmtag begann mit einer exklusiven Führung durch die Porzellansammlung im Zwinger. Cora Würmell und Jan Hüsgen gaben einen umfassenden Überblick zur Geschichte der Exponate und der Sammlung sowie deren Präsentation. Dabei waren die ostasiatischen Bestände von besonderem Interesse.

© Vivien Kluge, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Dann hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Galerie Alte Meister zu erkunden. Andreas Henning begrüßte die Gruppe mit einer kurzen Einführung in die Geschichte und den aktuellen Umbau der Galerie. Bei der Entdeckungstour konnten sie sich an einem von Annabell Rink entworfenen Arbeitsblatt für Kinder und Jugendliche orientieren und so einen praktischen Einblick in die Bildungs- und Vermittlungsarbeit der SKD bekommen. Das Wochenprogramm deckte die drei Schwerpunktthemen – Kuratieren, Präsentieren, Vermitteln – somit in unterschiedlichen Facetten ab. Die Erfahrungen, die während der Woche gesammelt wurden, beschrieben die Teilnehmer in einem abschließenden Gespräch mit Gilbert Lupfer, der zusammen mit der diesjährigen Koordinatorin des „Dresden-Programms“, Neele Dinges, die Abschlussdiskussion leitete. Im Zuge dieses Gespräches wurden besonders die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Herangehensweisen und Möglichkeiten der verschiedenen, in diesem Jahr im Fokus stehenden Abteilung deutlich. Besonders intensiv wurde auch über die Verlagerung einzelner gestalterischer Aufgaben an externe Büros erörtert, wie es in China nicht und in deutschen Museen häufig der Fall ist. Abschließend wurde die Einzigartigkeit des Museum Experts Exchange Program betont und welchen enormen Mehrwert der Expertenaustausch für alle Beteiligten bietet. Den letzten gemeinsamen Abend ließen die chinesischen Teilnehmer und deutschen Kolleginnen schließlich im mongolisch-chinesischen Restaurant „Dschingis Khan“ ausklingen. In Begleitung von informativen Tipps rund um das chinesische Essen wurden Ideen, Visitenkarten und Pläne für die Zukunft ausgetauscht. Nach einem „freien“ Samstag, war es am Sonntagmorgen leider schon Zeit, Abschied zu nehmen.

© Wei Feng, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Teilnehmern, auf chinesischer wie auf deutscher Seite für die Realisierung eines spannenden und vielfältigen Programms und vor allem für den regen und interessanten Austausch bedanken. Ein besonderer Dank geht an das Goethe-Institut und an die Museum & Research Foundation, ohne deren Unterstützung das Museum Experts Exchange Program nicht möglich wäre.

Ni Hao, Dresden!

Dienstag, 20. Oktober 2015

Wir freuen uns, auch dieses Jahr im Rahmen vom Museum Experts Exchange Program (MEEP) 12 chinesische Wissenschaftler in unserem Haus empfangen zu dürfen! Nachdem die Kollegen aus dem National Museum of China, dem National Art Museum of China, dem Shanghai Museum sowie dem Guangdong Museum of Art letzte Woche Gäste der Staatlichen Museen zu Berlin waren, begrüßen wir sie nun in Dresden. Der diesjährige Austausch widmet sich den Schwerpunkten „Kuratieren, Präsentieren und Vermitteln“. Für die gemeinsame Zeit vom 18. bis zum 25. Oktober 2015 wurde ein vielfältiges Programm, bestehend aus zahlreichen Workshops, Gesprächen in den Abteilungen der SKD, Ausstellungs- und Galeriebesuchen sowie einem Ausflug zu den Kollegen des GRASSI Museums in Leipzig, vorbereitet.

Prof. Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer, führt die Kollegen aus China durch das Historische Grüne Gewölbe; Foto: Dirk Weber © SKD

Prof. Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer, führt die Kollegen aus China durch das Historische Grüne Gewölbe; Foto: Dirk Weber © SKD

Nach ihrer Ankunft am Sonntagnachmittag konnten die Teilnehmer auf einem Stadtrundgang einen ersten Eindruck von Dresden gewinnen, bevor wir sie am Montag näher mit dem Alltag unseres Hauses bekanntmachten. Ein Highlight des ersten Tages war hierbei der von Dirk Syndram geführte Rundgang durch das Residenzschloss. Dabei konnten unsere chinesischen Besucher sichtlich spannende Einblicke in die Ausstellungen des Historischen und Neuen Grünen Gewölbes, der Türckischen Cammer, des Riesensaals und des Münzkabinetts erlangen.

Eine Woche voller interessanter Begegnungen liegt vor uns, die wir im Nachgang an dieser Stelle gern teilen werden.

…und eine Pause zwischendurch; Foto: Dirk Weber © SKD

…und eine Pause zwischendurch; Foto: Dirk Weber © SKD

Gemeinsam in der Rüstkammer im Riesensaal des Residenzschlosses; Foto: Dirk Weber © SKD

Gemeinsam in der Rüstkammer im Riesensaal des Residenzschlosses; Foto: Dirk Weber © SKD

Mitarbeit von Nachwuchskräften gefragt – Studenten aus Amsterdam und Dresden beschäftigen sich mit Aspekten des Damaskuszimmers. | Young academics at work: students from Amsterdam and Dresden turn their focus to the Damascus Room | الأكاديميون الشباب في العمل: حولت طالبتان من أمستردام ودرسدن اهتمامهما تجاه الغرفة الدمشقية

Mittwoch, 15. Juli 2015


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Dieser Beitrag setzt unsere Blog-Reihe zu den Restaurierungsarbeiten des Dresdner Damaskuszimmers fort

Postgraduierten-Forschungsprojekt der Restauratorin Jessica Hensel, Universität Amsterdam

Von Februar bis Mai 2015 erforscht und restauriert Jessica Hensel den äußeren Deckenrahmen des Damaskuszimmers. Diese Deckenbretter sind mit einem faszinierenden Pigment bemalt, das aufgrund seiner leuchtend goldgelben Farbe jahrhundertelang hoch geschätzt war. Heute ist das Auripigment in Vergessenheit geraten, da es wegen seiner Giftigkeit seit dem 19. Jahrhundert kaum noch verwendet wurde. Die glitzernden Kristalle erzeugen jedoch unvergleichliche Effekte in den Malereien und sind in vielen Details und Ornamenten des Damaskuszimmers bildbestimmend. Die konservatorische Bearbeitung war auf Grund der kristallinen Struktur und der empfindlichen Bindemittel anspruchsvoll. Dicke Leim- und Firnisschichten, die im Zuge von Renovierungen im 19. Jahrhundert aufgestrichen wurden, gefährdeten das Original und mussten abgenommen werden. Die Leuchtkraft der gelben Farbe kann nun wieder bewundert werden. Andere Materialien hingegen, wie Blattkupfer oder Zinnfolie, sind stellenweise korrodiert und haben dadurch ihren metallischen Glanz verloren. Die ursprünglich azurblauen Malereien, die aus blauem Glaspulver (Smalte) bestehen, sind grau geworden. Zur Veranschaulichung der originalen Gestaltungsintention wird eine maltechnische Rekonstruktion dieses Deckenbrettdekors angefertigt. Maltechnische Forschung und restauratorische Arbeit gehen hier Hand in Hand.

Jessica Hensel nimmt verbräunte Leim- und Firnisüberzüge von leuchtend gelben Auripigmentmalschichten ab. © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Fotos: Anke Scharrahs, 2015

Jessica Hensel nimmt verbräunte Leim- und Firnisüberzüge von leuchtend gelben Auripigmentmalschichten ab. © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Fotos: Anke Scharrahs, 2015

Jessica Hensel nimmt verbräunte Leim- und Firnisüberzüge von leuchtend gelben Auripigmentmalschichten ab.

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015

Maltechnische Kopie eines Paneels mit vergoldeter arabischer Kalligrafie aus dem Damaskuszimmer

Sina Krol, Restaurierungsstudentin im 4. Studienjahr an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, hat sich im Februar/März 2015 mit spannenden Detailfragen zum Herstellungsprozess des Damaskuszimmers beschäftigt. Sie hat unter anderem erforscht, wie die homogenen blauen Farbflächen erzeugt wurden, mit denen die goldenen Buchstaben eingefasst sind. Die Farbschicht besteht bekannterweise aus gemahlenem blauen Glas (Smalte), doch wie haben die Künstler daraus eine Farbe gemacht, mit der man so gleichmäßig malen konnte? Um diese Frage zu beantworten, wurden maltechnische Versuche durchgeführt und unterschiedliche Bindemittelmischungen aus Eiklar, Stärke, Gummi arabicum und Hautleim getestet. Mit der Mischung von Hautleim und Eiweiß konnten ähnliche Farbschichten erzeugt werden wie im Original. Eine weitere spannende Frage betraf die Zusammensetzung der farbigen Lacküberzüge, mit denen die mit Zinnfolie belegten Reliefornamente verziert sind. Die aus Naturmaterialien hergestellten Lacke mussten farbintensiv sein, um die ursprüngliche Farbbrillanz zu erzeugen, und vor allem rasch trocknen, um einen gleichmäßigen Lacküberzug zu erzeugen. Diese und andere knifflige maltechnische Fragestellungen konnten durch das Studentenprojekt beantwortet werden.

Sina Krol während der maltechnischen Kopie eines Inschriftenpanels des Dresdner Damaskuszimmers, © Hochschule für Bildende Künste Dresden, Foto: Sina Krol, 2015

Sina Krol während der maltechnischen Kopie eines Inschriftenpanels des Dresdner Damaskuszimmers, © Hochschule für Bildende Künste Dresden, Foto: Sina Krol, 2015

Sina Krol während der maltechnischen Kopie eines Inschriftenpanels des Dresdner Damaskuszimmers

© Hochschule für Bildende Künste Dresden, Foto: Sina Krol, 2015

Schrifttafel aus dem Damaskuszimmer, die ursprüngliche Leuchtkraft der Farben ist durch die Alterung der verwendeten Farben und die Korrosion der Metallauflagen aus Kupfer und Zinn nicht mehr sichtbar. © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Fotos: Anke Scharrahs, 2015

Die maltechnische Kopie dient deshalb zur Veranschaulichung der ursprünglichen Erscheinungsbildes und zeigt in der rechten Hälfte die einzelnen Schritte des Herstellungsprozesses. © Hochschule für Bildende Künste Dresden, Foto: Sina Krol, 2015

Schrifttafel aus dem Damaskuszimmer, die ursprüngliche Leuchtkraft der Farben ist durch die Alterung der verwendeten Farben und die Korrosion der Metallauflagen aus Kupfer und Zinn nicht mehr sichtbar. Die maltechnische Kopie dient deshalb zur Veranschaulichung der ursprünglichen Erscheinungsbildes und zeigt in der rechten Hälfte die einzelnen Schritte des Herstellungsprozesses.

(oben) © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015 (unten) © Hochschule für Bildende Künste Dresden, Foto: Sina Krol, 2015

Hier besteht die Möglichkeit, den Fortgang der Restaurierungsarbeiten kontinuierlich zu verfolgen. Das Museum bietet spezielle Führungen mit Rundgängen durch die „Schauwerkstatt“ der Restauratoren an. Die nächste Führung findet am 27.08.2015 um 15:00 Uhr statt. Anmeldung beim Besucherservice erforderlich; maximale Teilnehmeranzahl: 15 Personen. Für mehr Informationen zu den Führungen bitte hier klicken.

Autorin: Dr. Anke Scharrahs, freie Restauratorin

Markierungen – Verborgene Geschichtenerzähler | Marks – Hidden storytellers and their tales | الغرفة الدمشقية: إيقاظ الكنز النائم

Montag, 29. Juni 2015


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Mit diesem Beitrag setzen wir unsere Blog-Reihe zu den Restaurierungsarbeiten des Dresdner Damaskuszimmers fort

Auf Vorder- und Rückseiten der Vertäfelungsteile kann man verschiedene Systeme von Nummerierungen erkennen. Einige Nummern stammen vom Herstellungsprozess des Zimmers, andere wurden aufgeklebt oder darauf geschrieben, als man das Zimmer für den Verkauf nach Deutschland präparierte. Eine weitere Nummer erhielten die Holzteile, als sie als Schenkung an das Dresdener Völkerkundemuseum gelangten.

Indisch-arabische Ziffern geben die Reihenfolge der Inschriftenpaneele an; hier stehen die drei Striche (indisch-arabisch ١ entspricht der Ziffer 1) und der Kreis (indisch-arabisch ٥ entspricht der Ziffer 5) für die Tafel 8. Diese Nummerierung diente als Orientierung für den Kalligrafen. So konnte er die Verse in der richtigen Reihenfolge auf die zehn Inschriftenpaneele schreiben.

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015

Zwei Pfeile mit der darunter geschriebenen indisch-arabischen Ziffer ٧ (7), diese Markierungen wurden in Vorbereitung der Demontage für den Verkauf nach Deutschland vorgenommen.

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015

Aufkleber mit Pfeil und Ziffern ٢٧/ 27, nach der Demontage
auf der Rückseite der Teile angebracht.

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015

Markierungen mit lateinischen Buchstaben sowie römischen und arabischen Ziffern als Grundlage für den Zusammenbau des Zimmers in Deutschland. Der Buchstabe D bedeutet Decke, das E steht für Eingang. Die Markierungen werden während der Restaurierungsarbeit kartiert und liefern wichtige Hinweise für den Zusammenbau des Zimmers nach Abschluss der Restaurierung.

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015

Hier besteht die Möglichkeit, den Fortgang der Restaurierungsarbeiten kontinuierlich zu verfolgen. Das Museum bietet spezielle Führungen mit Rundgängen durch die „Schauwerkstatt“ der Restauratoren an. Die nächste Führung findet am 27.08.2015 um 15:00 Uhr statt. Anmeldung beim Besucherservice erforderlich; maximale Teilnehmeranzahl: 15 Personen. Für mehr Informationen zu den Führungen bitte hier klicken.

Autorin: Dr. Anke Scharrahs, freie Restauratorin

Einblicke in die aktuelle Fotokampagne in der Porzellansammlung | Impressions of current photo week in the Porcelain Collection

Samstag, 30. Mai 2015


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Im Rahmen des aktuellen Forschungsprojektes der Porzellansammlung der SKD werden seit Oktober 2014 unsere ostasiatischen Porzellane aus der ehemaligen Königlichen Sammlung professionell fotografiert. Der größte Teil des vorhandenen Bildbestandes besteht derzeit aus Arbeitsfotos, die keine ausreichende Erfassung dreidimensionaler Objekte gewährleisten, häufig existieren nur ein bis zwei Ansichten. 8000 Objekte aus China und Japan werden jetzt erstmals systematisch fotografisch erfasst.

Nach den bisherigen Foto-Sessions im Depotbereich hatten wir im März die Möglichkeit in der nördlichen Bogengalerie der Porzellansammlung zu arbeiten, um dort eine der dichtbestücktesten Wände mit ca. 800 unterglasurblauen kangxi-zeitlichen Porzellanen zu fotografieren. Eine Aufgabe, die nur in einem gut funktionierenden Team zu stemmen ist, das ohne Fotograf Adrian Sauer und seinen Kollegen Alexander Schmidt sowie die beiden Restauratorinnen, Silke Rohmer und Magdar Kozar nicht möglich gewesen wäre. Adrian Sauer (Fotograf) ließ für diese herausfordernde Aufgabe ein speziell zugeschnittenes Fotozelt anfertigen und die Arbeit konnte beginnen.


© Barbara Bechter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Der Innenraum des Zeltes ermöglichte nicht nur ein effizientes Arbeiten, sondern auch fotografische Ergebnisse in höchster Qualität. Auch hier ist Teamgeist gefragt: denn für die beiden Fotografen muss das Porzellan von einer weiteren Mitarbeiterin für die Aufnahmen zunächst aufgestellt und dann gedreht werden.

© Barbara Bechter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Von Miniaturvasen bis zu großen Monumentalvasen wird jedes Objekt allseitig erfasst.

© Barbara Bechter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Die Bilder werden sofort nach der Aufnahme sowohl im Dateinamen als auch in den eingebetteten Metadaten mit der Inventarnummer der Porzellansammlung versehen.

© Barbara Bechter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Nach Abnahme der Porzellane von der Wand erfolgte ihre Reinigung.

© Barbara Bechter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Dabei werden die Inventarnummern und die Maße der Objekte überprüft bzw. vervollständigt.

© Barbara Bechter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Und wenn alles abgenommen ist, erscheint die Wand völlig kahl.

© Barbara Bechter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Doch die Vorbereitungen zur Wiederanbringung sind bereits in vollem Gange. Die unzähligen kleinen Koppchen werden mit Wachs auf den Konsolen befestigt.

© Barbara Bechter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Anschließend werden die Teller mit einer Halterung versehen.

© Barbara Bechter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

...und können damit sicher an der Wand befestigt werden.

© Barbara Bechter, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Ein großer Dank gilt ALLEN Beteiligten und Helfern, die es ermöglicht haben, diese Foto-Wochen erfolgreich zu beenden – wir konnten mehr als 850 Objekte fotografieren.

Teilnahme von Dr. Anita Wang am Netzwerktreffen der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bremen | Dr. Anita Wang attends a Network Meeting of the Alexander von Humboldt Foundation in Bremen

Mittwoch, 20. Mai 2015


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Mit diesem Beitrag starten wir eine Reihe von Blogbeiträgen zu den Forschungsaktivitäten an den SKD. Zunächst berichten wir über das Ausstellungs- und Forschungsprogramm Europa/Welt, das von der Museum & Research Foundation unterstützt wird und derzeit acht Forschungsprojekte umfasst. Dr. Anita Wang aus dem Projekt »Frühe Asiatica und Chinoiserien am sächsischen Hof« macht den Auftakt:

Anita Wang auf dem Netzwerktreffen der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bremen

Dr. Anita Wang beim Netzwerktreffen der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bremen

Mein Name ist Anita Wang und ich bin im Rahmen eines Post-Doktoranden-Stipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung von Januar 2015 bis Ende 2016 innerhalb des Forschungsprogramms Europa/Welt an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden tätig. Ich arbeitete gemeinsam mit Dr. Cordula Bischoff an dem Projekt »Frühe Asiatica und Chinoiserien am sächsischen Hof«. Im Fokus meiner Forschungen stehen Werke aus der frühen Qing-Dynastie. Diese umfassen vor allem Gemälde, Holzschnitte, Kupferstiche und Grafiken aus dem Bereich chinesischer Volkskunst. In diesem Fachgebiet habe ich 2013 an der Tianjin Universität mit Schwerpunktsetzung auf chinesische Holzschnitte promoviert.
 
Vom 15. bis 17. April 2015 habe ich am Netzwerktreffen der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bremen teilgenommen und wurde aufgefordert, meine Arbeit im Rahmen einer interdisziplinären Gruppe (Sprach- und Literaturwissenschaften, Fremdsprachen, Kultur- und Kunstwissenschaften) zu präsentieren. Das Bild zeigt mich bei der Posterpräsentation, die einige zentrale Fragen meiner Forschungsarbeit thematisierte:
 
Welche Einblicke geben die Kunstwerke in die gesellschaftlichen Strukturen Chinas?
 
Wie haben das europäische Publikum und Reiseberichterstatter diese Themen im Wandel der Zeit wahrgenommen?
 
Gibt es bestimmte Tendenzen in den Druckformaten, die von europäischen Sammlern erworben wurden und wie wirkten sich diese auf den damaligen Kunstmarkt aus?
 
In wie weit beeinflussten Nachfrage und Vorliebe der europäischen Käufer die Produktion in China für den Export-Markt?
 
Welche Unterschiede gibt es zwischen Drucken, die für den heimischen chinesischen Markt hergestellt wurden, und solchen, die exklusive für den Export nach Europa bestimmt waren?
 
In wie weit ist die etablierte strikte Trennung zwischen chinesischer Volkskunst und Hochkunst noch zeitgemäß?
 
In wie weit gab es einen Austausch zwischen der künstlerischen Elite und weiteren, traditionellen Kunstrichtungen in China?
 
Wie gestaltete sich der wachsende Einfluss der westlichen Kunsttechniken in die verschiedenen Bereiche der chinesischen Kunst?
 
Wie reflektieren die Werke die Rolle der Frau in der zeitgenössischen chinesischen Gesellschaft?

© Kupferstichkabinett, SKD  © Kupferstichkabinett, SKD

(links) Two Cats and Flowers, 耄耋富贵(Mao Die Fu Gui),Suzhou Chia, Chinesisch, (Qing-Dynastie, Ära Kangxi) 18. Jh, vor 1738, da in Inventar von 1738 genannt. Suzhou. Wood-block Chinese New Year print, Wood-cut in eight colors, 360 x 190 mm, © Kupferstich-Kabinett Dresden, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
(rechts) A Lady Throwing Fruits to Panan, 潘安掷果(Pan An Zhi Guo), Suzhou China, Chinesisch (Qing-Dynastie, Ära Kangxi), 17. Jh., Wood-block print, Wood-cut in five colors and hand-painted in three colors , 276 X 298 mm, © Kupferstich-Kabinett Dresden, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Schritt für Schritt zur alten Schönheit – Step-by-step: revealing original resplendence – خطوة بخطوة نحو الجمال القديم

Mittwoch, 15. April 2015


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Herzlich Willkommen zu unserer neuen Blog-Reihe, in der wir über die Restaurierungsarbeiten des Dresdner Damaskuszimmers berichten.

Zu Beginn der Arbeiten waren alle einhundert Bauteile des Zimmers in ihrem Bestand gefährdet. Die plastisch erhabenen Reliefverzierungen und die aufwändigen Bemalungen hatten ihre Verbindung zum Holzuntergrund verloren und drohten großflächig abzufallen. Deshalb stand am Beginn des Restaurierungsprojekts die sorgfältige Konsolidierung der originalen Farbschichten.

Abblätterende Farbschichten © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Fotos: Anke Scharrahs, 2014

Abblätterende Farbschichten

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2014

Roja Zaroodi beim Festigen der Bemalung © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Fotos: Anke Scharrahs, 2014

Roja Zaroodi beim Festigen der Bemalung

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2014

Während der Konsolidierung der Farbschichten © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Fotos: Anke Scharrahs, 2014

Während der Konsolidierung der Farbschichten

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2014

Nach der Festigung der gelockerten Bemalung werden Leim- und Harzüberzüge abgenommen, die 1899 für den Verkauf des Zimmers nach Deutschland zum Auffrischen der Farben aufgetragen wurden. Diese ursprünglich transparenten Überzüge haben sich durch Alterungsprozesse braun verfärbt und entwickeln Spannungen, die zu Beschädigungen der darunterliegenden Originalfarben führen. Nach der Abnahme dieser späteren Schichten sind nun erstmals seit 100 Jahren wieder die leuchtenden Originalfarben sichtbar.

Während der Abnahme von Leim- und Firnisschichten © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Fotos: Anke Scharrahs, 2015

Während der Abnahme von Leim- und Firnisschichten

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015

Während der Abnahme von Leim- und Firnisschichten © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Fotos: Anke Scharrahs, 2015

Während der Abnahme von Leim- und Firnisschichten

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015

Kleine, weiß hervorblitzende Fehlstellen werden mit Aquarellfarbe eingetönt, um der kunstvollen Gesamtkomposition wieder ihre ursprüngliche Wirkung zurückzugeben. Dabei wird nicht jeder Schaden unsichtbar gemacht, sondern nur die besonders ins Auge fallenden Fehlstellen farblich integriert. Das Zimmer soll mit den Spuren seiner Geschichte als gealtertes Kunstwerk erfahrbar bleiben.

Restauratorin Karoline Friedrich während der Retusche © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Fotos: Anke Scharrahs, 2015

Restauratorin Karoline Friedrich während der Retusche

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015

Detail eines Wandpaneels während der Retusche © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Fotos: Anke Scharrahs, 2015

Detail eines Wandpaneels während der Retusche

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015

Hier besteht die Möglichkeit, den Fortgang der Restaurierungsarbeiten kontinuierlich zu verfolgen. Das Museum bietet spezielle Führungen mit Rundgängen durch die „Schauwerkstatt“ der Restauratoren an. Anmeldung beim Besucherservice erforderlich; maximale Teilnehmeranzahl: 15 Personen. Für mehr Informationen zu den Führungen bitte hier klicken.

Autorin: Dr. Anke Scharrahs, freie Restauratorin

Damaskuszimmer:Ein schlafender Schatz erwacht-Damascus Room:Awakening of a slumbering treasure-الغرفةالدمشقية:إيقاظ الكنزالنائم

Donnerstag, 02. April 2015


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In der neuen Blog-Reihe zeigen wir Euch, wie das Dresdner Damaskuszimmer restauriert wird – und so die volle Schönheit wiederkehrt.

Nachdem in den vergangenen Jahren bereits einige Teile des Dresdner Damaskuszimmers in halb restauriertem Zustand der Öffentlichkeit präsentiert wurden, wird nun dank der Unterstützung durch die Museum and Research Foundation im Rahmen des Forschungs- und Ausstellungsprogramms Europa/Welt in großen Schritten an der vollständigen Restaurierung des Zimmers gearbeitet. Farbenfrohe Malereien lagen mehr als 100 Jahre unter verbräunten Leim- und Firnisschichten verborgen. Diese werden nach der sorgfältigen Konservierung wieder freigelegt und erlauben einen Einblick in die Lebenswelt einer Damaszener Familie im frühen 19. Jahrhundert.

Ausschnitt einer Wandvertäfelung während der Abnahme von Leim- und Firnisüberzügen © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015

Ausschnitt einer Wandvertäfelung während der Abnahme von Leim- und Firnisüberzügen

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2015


Das Damaskuszimmer besteht aus einer prächtig bemalten Wand- und Deckenvertäfelung, die einst einen Empfangsraum für Gäste in einem Wohnhaus in Damaskus schmückte (datiert 1225 in islamischer Zeitrechnung, entspricht 1810-11 christlicher Zeitrechnung). Der Name der Familie ist nicht bekannt, aber auf Grund der überdurchschnittlich reichen Verzierung und des Inhalts der kalligraphischen Inschriften war der Bauherr vermutlich ein vermögender Kaufmann.

Auf der letzten Inschriftentafel des Gedichts in goldener Kalligrafie befindet sich unten links das Datum١٢٢٥ (1225). Die Inschrift enthält die Anfangsverse der qasida al-munfarija, die dem berühmten Dichter al-Ghazali zugeschrieben werden. © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2007

Auf der letzten Inschriftentafel des Gedichts in goldener Kalligrafie befindet sich unten links das Datum١٢٢٥ (1225). Die Inschrift enthält die Anfangsverse der qasida al-munfarija, die dem berühmten Dichter al-Ghazali zugeschrieben werden.

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2007

1997 wurden die einhundert Einzelteile aus dem Depot des Museums für Völkerkunde geholt, um die Restaurierung und den Wiederaufbau als Raumensemble in Angriff zu nehmen. Nur wenige Museen weltweit besitzen eine solche authentische Raumkreation aus dem Gebiet des ehemaligen Osmanischen Reiches. Zu Beginn war nicht bekannt, wie die bemalten Einzelteile zusammengehören. Ulrike Siegel und Antje Werner, zwei Architekturstudentinnen von der Technischen Universität Dresden, haben sich 1997 des Riesenpuzzles angenommen. Mit Hilfe von Holzverbindungen, Ornamentübereinstimmungen, Nagellöchern und eines rückseitigen Nummerncodes konnte der Bauplan des Zimmers rekonstruiert werden. Seit Februar 1998 veranschaulicht ein Architekturmodell im Maßstab 1:10 die Dimensionen und den Aufbau des Zimmers. Die Grundfläche beträgt 4 m x 5,50 m, die Raumhöhe ist 5,40 m. Wichtigster Teil des Empfangsraums für Gäste ist die erhöhte Plattform, die als große Sitzfläche diente und deshalb mit einem Teppich, Kissen und weiteren kostbaren Textilien prächtig ausgestattet war. Hier nahmen die Gäste Platz, konnten die fantasievollen Malereien bewundern und genossen die Gastfreundschaft der Familie.

Teile des Damaskuszimmers 1997 © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Eva Winkler

Teile des Damaskuszimmers 1997

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Eva Winkler

Architekturmodell von Ulrike Siegel und Antje Werner, 1998 © Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2001

Architekturmodell von Ulrike Siegel und Antje Werner, 1998

© Museum für Völkerkunde Dresden, SKD, Foto: Anke Scharrahs, 2001

Hier habt Ihr die Möglichkeit, den Fortgang der Restaurierungsarbeiten kontinuierlich zu verfolgen. Das Museum bietet spezielle Führungen mit Rundgängen durch die „Schauwerkstatt“ der Restauratoren an. Die nächste Führung findet am Donnerstag den 30.April 2015 um 15:00 Uhr statt. Anmeldung beim Besucherservice erforderlich; maximale Teilnehmeranzahl: 15 Personen. Für mehr Informationen zu den Führungen bitte hier klicken.

Autorin: Dr. Anke Scharrahs, freie Restauratorin