Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Werk der Woche: Adrian Sauer “Geländer”

Freitag, 17. Mai 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier. Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

Zwei Fotografien aus der sechsteiligen Serie “Restauration” wurden 2005 über die Förderankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für den Kunstfonds erworben. Die Serie entstand 2004 in Berliner Gründerzeithäusern. Sauer interessierte der Umgang mit diesen Bauten im Osten nach dem Mauerfall. Die umfangreichen Sanierungen versteht er als ästhetischen Übergriff, der sich in den neu aufgebrachten Farbschichten manifestiert.

Adrian Sauer, Geländer, aus der Serie: Restauration, 2004, Ilfochrome, 100 x 70 cm,  ©Dresden/ Kunstfonds, SKD

Adrian Sauer, Geländer, aus der Serie: Restauration, 2004, Ilfochrome, 100 x 70 cm, ©Dresden/ Kunstfonds, SKD

Die Aufnahmen wurden unmittelbar nach der Sanierung gemacht. Alle Spuren des Gebrauchs und des Alters scheinen getilgt, aber selbst der makellose und irritierend perfekte Zustand lässt die Geschichte früherer Nutzung ahnen. Gezielt wählte Sauer für seine fast archäologische Serie „Restauration“ das analoge Cibachrom-Verfahren, das hochästhetische Abzüge vom Positivfilm ermöglicht. Es steht für allerhöchste Detailtreue und leuchtende Farbqualität, zählte aber zum Aufnahmezeitpunkt schon zu den veralteten Fototechniken.

Werk der Woche: Matthias Hoch “Brüssel #17″

Donnerstag, 02. Mai 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier. Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

Der Fotograf Matthias Hoch interessierte sich schon als Student in den 1980er Jahren motivisch  für Bahnhöfe, Straßenverläufe und Transportsysteme. Er fotografiert seit dem Architektur sowie  technische Konstruktionen der Gegenwart und deren Details im Innen- und Außenraum. Der Künstler wählt unspektakuläre Motive, die dann in der Umsetzung durch die Wahl des Ausschnittes und die besondere Präzision der Darstellung eine beeindruckende Präsenz entfalten.

Matthias Hoch, Brüssel  #17, 2001 C-Print, 180 x 255 cm Inv. Nr. 98/ 2002 ©Dresden/ Kunstfonds, SKD

Matthias Hoch, Brüssel #17, 2001 C-Print, 180 x 255 cm Inv. Nr. 98/ 2002 ©Dresden/ Kunstfonds, SKD

So trat Matthias Hoch bereits 1988 mit Fotografien von Bahnhöfen in Berlin, Dresden, Leipzig und Altenburg in Erscheinung. In den folgenden Jahren setzte er diese Serie auch in Städten außerhalb Ostdeutschlands fort, u.a. in Wolfsburg, Rom, Rotterdam, Tel Aviv und in Brüssel, wovon letzteres als Beispiel in der aktuellen Ausstellung jetzt hier zu sehen ist. Die ausgestellte Fotografie zeigt die Decke des Brüsseler Bahnhofs und wurde 2002 über die Förderankäufe des Freistaates Sachsen für den Kunstfonds erworben.

Unsere Veranstaltungstipps:

02.05.2013 um 16.30 Uhr: „Curator’s Choice“: „‚Ostdeutsche Landschaften‘ und ‚Fake Spaces‘“ mit Matthias Wagner

03.05.2013 um 19 Uhr: „DRUCK FREI! Zwischen Radierung, Linolschnitt und Siebdruck. Gegenwartsgrafik aus sächsischen Ateliers in der Sammlung des Kunstfonds“
mit Susanne Altmann, freie Kuratorin und Autorin (Dresden)

Werk der Woche: Frank Nitsche “WD XI”

Mittwoch, 24. April 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier. Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

An der Stirnwand des großen Ausstellungsraumes hängt neben dem Gemälde von Neo Rauch ein großformatiges Gemälde von Frank Nitsche mit dem Titel “WD XI”. Dieses Werk ist ein Förderankauf des Freistaates Sachsen aus dem Jahr 1998. Genau im Zeitraum des Ankaufs begann ein stilistischer Wandel in den Arbeiten des Künstlers, der durch Arbeitsaufenthalte im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf und in San Francisco begründet wurde. Bis dahin hatten der menschliche Körper und eine eher erdige Farbigkeit die Arbeiten Nitsches bestimmt. Nun wurden technoide Welten zum zentralen Motiv.

Frank Nitsche, WD XI, 1998 Öl/ Leinwand, 267 x 231 cm Inv. Nr. M 5/ 98 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

Frank Nitsche, WD XI, 1998 Öl/ Leinwand, 267 x 231 cm Inv. Nr. M 5/ 98 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

Kennzeichnend dafür sind vor allem kühle Pastelltöne und das Bekenntnis zur Schärfung der Kontur. Nitsche variiert die Themen Deformierung und Destruktion. So stehen bei ihm teilweise bis zur Unkenntlichkeit verformte technische Körper im Vordergrund. Das Thema der Zerstörung ist eine Fortsetzung aus seinen früheren Arbeiten, in denen er sich auf den menschlichen Körper bezog. Fast lustvoll deformiert der Künstler nun die perfekten Oberflächen der blechernen Symbole der Technik-Gläubigkeit. Die Autowracks, zerbrochenen Gerüste, zertrümmerten Cockpits und zerborstenen Helme sind gleichsam eine moderne Version der Vanitas Symbolik. Der Übergang vom Thema des Körpers zum Thema des Technischen, das den Körper umschließt, ist auch in der „technoiden“ Bezeichnung der Gemälde abzulesen. Sie bestehen aus nicht zu entschlüsselnden Codes, die an die Bezeichnung von Fahrzeugtypen oder Geräten erinnern.

PS: Wir haben die Ausstellung bis 30. Juni verlängert!

Werk der Woche: Bruno Raetsch “Heimat 11″

Donnerstag, 11. April 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier. Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

Bruno Raetsch legt seine Arbeiten oft als Serien an. Unter Titeln wie beispielsweise „Mulde“ oder „Heimat“ vereint er Skulpturen mit Tuschezeichnungen. Das bildhauerische Schaffen des Künstlers beschränkt sich auf das Material Holz.

Bruno Raetsch, Heimat 11, 2007, Eiche, 210 x 100 x 110 cm Inv. Nr. 35/ 2011 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

Bruno Raetsch, Heimat 11, 2007, Eiche, 210 x 100 x 110 cm Inv. Nr. 35/ 2011 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

Ohne Vorzeichnung und Modell bearbeitet er den Block jeweils mit der Unmittelbarkeit der expressiven Geste. Mit der Kettensäge modelliert er grobe Einkerbungen und Löcher, Ecken, Kanten und raue Oberflächen, wobei die spezifische Materialität stets sichtbar bleibt. So entstehen filigrane, von Gestalten bevölkerte Miniaturlandschaften ebenso wie Porträts und Figuren, die eine eigentümlich statische Ruhe ausstrahlen. „Heimat 11“ verdankt seine Entstehung einen Himmelfahrts- und Männertagsausflug, der zu Begegnungen führte, die den Künstler zu dieser Arbeit inspirierten. Sie wurde im Rahmen der Förderankäufe 2011 für den Kunstfonds erworben.

Unser Veranstaltungstipp:

Am Sonntag, dem 14.04.2013 um 14 Uhr findet ein Rundgang durch die Ausstellung in der Kunsthalle im Lipsiusbau statt. Teilnahmegebühr 3 EUR zzgl. Eintritt.

Werk der Woche: Martin Borowski “Lobby II”

Donnerstag, 04. April 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier.Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

Mit Hilfe des Computers beschreitet Borowski, wie bei den wie “Lobby II” oft großformatigen Gemälden, moderne Wege der Bildfindung. Ausgangsmaterial sind dabei medial vermittelte Bilder, z. B. Motive aus Warenkatalogen, die gescannt und dann digital bearbeitet werden.

Martin Borowski, Lobby II, 2002, Öl/ Leinwand, 155 x 390 cm, Inv. Nr. 16/ 390 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

Martin Borowski, Lobby II, 2002, Öl/ Leinwand, 155 x 390 cm, Inv. Nr. 16/ 390 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

Neben diesen Vorlagen benutzt er immer wieder Ausschnitte aus eigenen, älteren Werken, die am Computer weiter reduziert, abstrahiert und verfremdet werden. Der digital erarbeitete Entwurf wird dann auf die Leinwand übertragen. Dieses Bild wurde 2003 im Rahmen der Förderankäufe des Freistaates Sachsen für den Kunstfonds erworben und war vor der Ausstellung im Büro des sächsischen Ministerpräsidenten ausgestellt.


Werk der Woche: Olaf Holzapfel “White Rabbit”

Mittwoch, 27. März 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier. Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

„White Rabbit“ ist ein scheinbar transparenter aber doch undurchsichtig bleibender Kunststoffkörper amorpher Form. Seit etwa 2007 entstehen Objekte dieser Art, bei denen der Künstler die formalen Möglichkeiten dreidimensionaler Objekte auslotet.

Olaf Holzapfel, White Rabbit, 2007, Acrylglas, Weich-PVC, Lack, 153 x 84 x 116 cm, Inv. Nr. 13/ 2009 ©Dresden/ Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Olaf Holzapfel, White Rabbit, 2007, Acrylglas, Weich-PVC, Lack, 153 x 84 x 116 cm, Inv. Nr. 13/ 2009 © Dresden/ Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Die transparenten bis opaken Kunststoffkörper mit ihren perfekten Oberflächen und oft unspezifischen Formen werden in der Regel auf eigens für sie gefertigten Holztischen oder -sockeln präsentiert. Mit diesen haptischen Paarungen untersucht Holzapfel Sehgewohnheiten der westlichen Welt und die Wahrnehmung der als multidimensional anerkannten und in steter Transformation befindlichen Wirklichkeit. Das Werk wurde 2009 über die Förderankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für die Sammlung des Kunstfonds erworben.

Unser Veranstaltungstipp:

Am 28.03.2013, um 16 Uhr findet eine Sonderführung zum Thema: „Dresdner und Leipziger Malerei“ durch die Ausstellung statt.

Werk der Woche: David Schnell, “Ansitz”

Donnerstag, 21. März 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier.Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

Bevorzugtes Bildthema von David Schnell ist die vom Menschen gestaltete und überformte Landschaft. Architektonische Formen spielen die zentrale Rolle: Wie Schneisen durchschneiden Wege und Straßen die streng zentralperspektivische angelegte ‒ und im gleichförmigen Raster des Entwurfs sichtbar bleibende ‒ Bildarchitektur. Ein extremer Fluchtpunkt vermittelt die Illusion von großer Raumtiefe.

David Schnell, Ansitz, 2001, Öl/ Leinwand, 240 x 170 cm, Inv. Nr. 15/ 2001 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

David Schnell, Ansitz, 2001, Öl/ Leinwand, 240 x 170 cm, Inv. Nr. 15/ 2001 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

Schnell kombiniert die Erfahrung von Zentralperspektive mit der von virtuellen Räumen. Diese surreale Seherfahrung wird durch die kräftige, zwischen Tiefblau und Rotorange changierende und durchleuchtete Palette noch verstärkt. Die Bildwelt Schnells wirkt hypnotisierend ‒ expansiv und klaustrophobisch zugleich ‒ und im besten Sinne merkwürdig. Dieses Werk wurde 2001 im Rahmen der Förderankäufe des Freistaates Sachsen zusammen mit einem weiteren für den Kunstfonds erworben.

Unsere Veranstaltungstipps:

21.03.2013, 16:30 Uhr in der Ausstellung: Kunstgespräch „Ostdeutsche Landschaften” und “Fake Spaces”“ mit Mathias Wagner

22.03.2013, 16:30 Uhr
Künstlergespräch mit Christiane Baumgartner in der Ausstellung

 

Werk der Woche: Constanze Deutsch, “Blumen für Olympia”

Donnerstag, 14. März 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier.Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

In ihren feinsinnigen und genau ausgeführten Zeichnungen schafft Constanze Deutsch eine Welt, die dem Alltagserleben entrückt scheint. Wie anatomische Konstruktionen wirken die collagierten und nur selten vollständig wiedergegebenen Körper ihrer Figuren. Nahtlos gehen organische Körperteile in technisch wirkende Strukturen über. Seltsam fremde Maschinenwesen und großäugige Androiden bewegen sich wie verloren in sparsam angedeuteten und doch komplexen Bildräumen.

Constanze Deutsch, Blumen für Olympia, 2010, Mischtechnik auf Papier, 77 x 106 cm, Inv. Nr. 6/ 2011 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

Constanze Deutsch, Blumen für Olympia, 2010, Mischtechnik auf Papier, 77 x 106 cm, Inv. Nr. 6/ 2011 © Dresden/ Kunstfonds, SKD

Anklänge des Fremdartigen sind auf den Studienaufenthalt der Künstlerin in Indonesien zurück zu führen. Die Schönheit zarter Bleistiftlinien wird von breiten Faserstiftstrichen und Schlieren von Lack und Bitumen aus der Sprayflasche gebrochen. Charakteristisch für die Arbeit der Zeichnerin ist auch die Integration von beiläufigen, wie zufällig aufgeschnappten Textfetzen. Dieses über allem liegende Gemurmel öffnet mögliche Lesarten und holt die Bilder in unseren Erfahrungshorizont.

Werk der Woche: Frank Lippold, “Wolkenbildung”

Donnerstag, 07. März 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier.Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

Das nächste Kunstwerk, das wir Euch vorstellen, ist von Frank Lippold. Eine große Leidenschaft Lippolds, der an der HfBK in Dresden studiert hat, ist die traditionelle Technik des Holzschnitts. So schneidet der Künstler Naturstücke in schwarz bemaltes Sperrholz. Seine romantisch anmutenden Landschaften ähneln herkömmlichen Druckstöcken. Seine Kompositionen sind reine Naturansichten, die gleichwohl durch surreale und konstruktivistische Elemente kontrastiert werden: Frank Lippolds Interesse gilt dem Flüchtigen und so ist in “Wolkenbildung” der Moment eines Regengusses festgehalten.

Frank Lippold, Wolkenbildung, 2003/2005, Sperrholz/Acryl, 122 x 244 cm, Inv.-Nr. 47/2006, Förderankauf der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen 2006, Foto Herbert Boswank, Dresden © Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Frank Lippold, Wolkenbildung, 2003/2005, Sperrholz/Acryl, 122 x 244 cm, Inv.-Nr. 47/2006, Förderankauf der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen 2006, Foto Herbert Boswank, Dresden © Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Zu seinen Werken inspiriert den Künstler die ländliche und wildromantische Umgebung und die Geschichte von Schloss Scharfenberg, wo er sein Atelier hat. Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts war das Schloss für kurze Zeit ein blühendes Zentrum der Romantik. Dort versammelte sich der „Scharfenberger Kreis“ mit führenden Köpfen der deutschen Romantik wie Novalis, E.T.A. Hoffmann, Heinrich von Kleist und anderen. Im Werk Lippolds verbinden sich auf bemerkenswerte Weise Kunst- und Geistesgeschichte, die in einer außergewöhnlichen Formensprache ein zeitgenössisches Abbild finden.

Unser Veranstaltungstipp: Sonderführung zum Thema “Dresdner und Leipziger Malerei”

10.03.2013, 11 Uhr: Annabell Rink führt durch die Ausstellung in der Kunsthalle im Lipsiusbau. Die Teilnahmegebühr beträgt 3 EUR zzgl. Eintritt.

 

Werk der Woche: Kerstin Flake, “Fake Spaces 04″

Freitag, 01. März 2013

Aus der Ausstellung “jetzt hier.Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds”

Eröffnet:  Die Ausstellung „jetzt hier. Gegenwartskunst. Aus dem Kunstfonds“. Ab jetzt stellen wir Euch wöchentlich ein Werk der Ausstellung vor.

Den Auftakt macht ein Werk der Leipziger Fotografin Kerstin Flake, das gleichzeitig auch das Titelmotiv ist.
Es stammt aus der Serie „Fake Spaces“ und ist eine von zwei Fotografien, die 2010 als Förderankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für den Kunstfonds erworben wurde. Die Serie entstand in verschiedenen verwaisten Abrisshäusern, die die Künstlerin zeitweise als Ateliers nutzte. Sie inszenierte ihre bizarren Bildwelten mit dort vorgefundenen Hinterlassenschaften der letzten Bewohner. Gleich einem „geisterhafte[n] Aufstand der Dinge“ (Florian Ebner, 2009) scheinen sie ein seltsames Eigenleben zu entwickeln, ganz so, als ob die Vergangenheit nicht zur Ruhe kommen will. Die rätselhaften und irritierenden Inszenierungen vor Ort sind auch als Widerstand gegen mediale Möglichkeiten der Bildfindung zu verstehen, die zudem auf spielerische Weise das Versprechen der Fotografie auf ihren Wahrheitsgehalt hin hinterfragen.

Kerstin Flake, Fake Spaces 05, 2006 C Print, 142,5 x 103,2 cm Inv. Nr. 84/ 2010 © Kunstfonds, SKD

Kerstin Flake, Fake Spaces 04, 2006 C Print, 142,5 x 103,2 cm Inv. Nr. 84/ 2010 © Kunstfonds, SKD

Ans Herz legen möchten wir Euch auch den kleinen pfiffigen Ausstellungsführer, ein „Bilderbuch“, das jeden Künstler mit einem Werk vorstellt und quasi die Ausstellung zum Mitnehmen anbietet. Eine Idee dahinter war einerseits, der Kunst ihren Raum zu lassen und diesen nicht mit Raum- oder Objekttexten einzuengen und anderseits zur Vermittlung der einzelnen Werke über den Ausstellungszeitraum hinweg beizutragen. Einige der Werke sind im Führer erstmals publiziert und besprochen. Er ist in Deutsch und Englisch verfügbar.

Unser Veranstaltungstipp: Mit Jens Besser spazieren.

02.03.2013, 16 Uhr “Urban Art Walk – Stadtspaziergang zu zeitgenössischen Wandbildern und Street-Art Interventionen in der Dresdner Friedrichstadt ”
ACHTUNG: Treffpunkt Adlergasse 14 – Eingang riesa efau